Artikel in der Sitz Platz Fuss

Ich hab’s noch gar nicht hier kundgetan, und dabei freu ich mich doch so darüber:

In der aktuellen Ausgabe des Hundemagazins „Sitz Platz Fuss“ wurde mein Artikel zusammen mit vielen meiner Fotos vom diesjährigen Spanien-Besuch gedruckt!

Einige werden sich vielleicht daran erinnern, dass ich im Juni in einem spanischen Refugio die Hunde fotografiert habe für den Verein „Vergessene Pfoten“  (Hier geht’s nochmal zu dem entsprechenden Artikel: https://tierpfoto.wordpress.com/2013/06/17/nach-berlin-ging-es-nach-spanien/)

Über meine Eindrücke habe ich einen Artikel geschrieben und freue mich sehr, dass die Redaktion ihn angenommen hat und dazu noch so viele meiner Fotos zeigt!

Ich habe die Seiten mal eingescannt:

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Tierschutz-Projekt „Vergessene Pfoten“

Anfang April hatte ich zum Mitmachen aufgerufen für das Projekt “Vergessene Pfoten” – hier könnt Ihr es in meinem anderen Blog nochmal nachlesen: http://tierpfoto.blogspot.de

Leider war die Resonanz eher mäßig, aber heute kamen nun gleich 2 nette Models mit ihren Frauchen in mein kleines Studio und haben alles gegeben für die Pfoten in Spanien, die noch darauf warten, dass es ihnen einmal genauso gut geht wie unseren Gumminasen :-) . Martha war die erste heute nachmittag und kommt selbst aus Griechenland und auch das Frauchen von Pia hat sich damals für einen Hund aus dem Tierschutz entschieden und eine arme Seele dadurch gerettet.

Heute in genau 2 Wochen geht’s los – dann fliege ich zusammen mit Kerstin, einer ehrenamtlichen Helferin des Vereins “Vergessene Pfoten”, nach Andújar in Spanien, um dort das Refugio und die Hunde, die auf Vermittlung warten, zu fotografieren. Und auch in die Tötungsstation werden wir fahren, um von dort 3 Hunde mit ins Refugio zu bringen. Ich werde alles in Bilder festhalten und natürlich auch hier berichten!

Hier mal ein paar Bilder der letzten 3 Shootings von Oskar, Martha und Pia:

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Und dann gibt es ja noch so einige liebe Menschen, die für Fotos aus älteren Shootings gespendet haben, auch diese Hunde sollen hier nicht unerwähnt bleiben:

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Und es gab auch eine nette Spenderin, die mich gebeten hat, ihre Patenhündin bei den vergessenen Pfoten in Spanien für sie zu fotografieren und ihr dann die Bilder zuzusenden. Hierfür hat sie bezahlt – was für eine schöne Idee! Natürlich werde ich dieser Bitte gern nachkommen und PEPA extra ein paar mal mehr fotografieren – Bilder folgen nach unserer Rückkehr!

VIELEN DANK ALLEN SPENDERN im Namen der Hunde – die unsere Hilfe brauchen, damit sie es einmal so gut haben wie unsere Hunde, die satt und zufrieden auf unserem Sofa schlafen…

Nach Berlin ging es nach Spanien…

Ich hatte Euch ja bereits im Vorfeld davon berichtet – das Tierschutzprojekt für den Verein „Vergessene-Pfoten e.V.“ war schon einige Monate geplant und am 6. Juni war es nun soweit – Kerstin und ich machten uns auf den Weg nach Andalusien…

Die 1. Hürde – das Einchecken mit viel zu schwerem Handgepäck (mein Fotorucksack lag „etwas“ über der erlaubten Grenze 😉 ) und das Aufgeben der Flugbox klappte problemlos und so blieb sogar noch Zeit für einen Kaffee vor dem Flug.

Auch in Malaga verlief alles problemlos, unser Leihwagen war von Kerstin bereits gebucht worden und so konnten wir gleich starten zu unserer 3-stündigen Fahrt durch das wunderschöne Andalusien! Überall blühten prachtvoll die Oleanderbüsche und wir sahen riesige (!) Sonnenblumenfelder! Kerstin fuhr bereits das 4. Mal in’s Refúgio und fand sogar ohne Hilfe in das abgelegene Tierheim (hier war jedes Navi hilflos 😉 ).

Wir wurden herzlichst empfangen von Iris und Jochen, ein deutsches Ehepaar – die zwei sind ebenfalls Mitglieder des Vereins und verbrachten dort ihren Urlaub, indem sie tatkräftig mit anpackten – toll, was Ihr dort geleistet habt! (Ich greif jetzt mal vor und verrate, dass die zwei mit 4 Pfoten wieder abreisten – wo 5 Hunde satt werden, findet auch eine 6. Seele noch einen Platz <3)

Ich weiß nicht, ob es mir gelingt, meine Eindrücke und Empfindungen hier widerzugeben – in dem Refúgio leben 100 Hunde, die alle ein Zuhause suchen, sie wurden zum Teil über den Zaun des Refúgios geworfen, auf der Straße aufgegriffen, abgegeben, irgendwo gefunden… oft verletzt, krank, hilfebedürftig…

Die Hunde leben in Gruppen zusammen, sind nacht in kleineren Zwingern im Hundehaus untergebracht, vor denen sich jeweils ein Außenzwinger befindet, der jederzeit zugänglich für die Hunde ist und den sie in der Regel für ihre Geschäfte nutzen. In den Innenzwingern (ich hasse dieses Wort, aber es fällt mir irgendwie kein anderes ein…) hat jeder Hund eine Kunststoffschale als Hundekörbchen, damit er nicht auf dem Betonboden schlafen muss.

Morgens kommen die fleissigen Helferlein und lassen die Hunde (in derselben Gruppenkonstellation) in Außenausläufe – hier können die Hunde spielen, raufen und haben natürlichen Boden unter ihren Pfoten. In der Zwischenzeit werden alle Innen- u. Außenzwinger gereinigt, mit Futter und Wasser neu versorgt und die Hunde – soweit notwendig – medizinisch versorgt. Und natürlich wird auch mal geknuddelt – aber leider fehlt hierfür viel zu oft die Zeit :-(.

Wir haben das alles am Freitag und Samstag von Beginn an morgens miterlebt und dann ging es in die Außengehege mit der Kamera – wir wurden bestürmt, angesprungen, geküsst, es wurde sehr um Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit gebettelt – wer kann es ihnen verdenken…

Ich fotografierte, was die Akkus hergaben – oftmals gar nicht so einfach, wenn man von mehreren Hunden gleichzeitig bestürmt wird *lach*. Aber Kerstin gab alles und lenkte die Hunde so gut es ging ab, denn oftmals standen sie auch direkt vor der Linse – da ging dann nix mehr ;-). Perspektivisch war es alles andere als perfekt – aber unter den gegebenen Umständen gar nicht anders zu machen…

Am Freitag lernte ich dann auch Marga kennen, sie leitet das Refúgio und so freute ich mich, ihr die eingenommenen Spenden aus meiner Fotoaktion überreichen zu können – sie sagt allen ganz ganz herzlichen Dank – sie hat sich wirklich richtig doll gefreut!!!! Und ich kann Euch sagen – hier ist jeder Cent gut angelegt!

3 Hunde konnten wir mit nach D nehmen – Galga-Mädchen „Chapa“, Rauhaar-Podenco-Mädchen „Erica“ und Bodeguero „Santi“ – leider hat bisher nur Erica ein endgültiges Zuhause gefunden, Chapa und Santi sind in Pflegestellen untergekommen.

Es waren sehr ergreifende Tage für mich – während meines Aufenthaltes dort war ich sehr durch die Fotografie abgelenkt, als wir jedoch zuhause waren, holte mich vieles ein…

Diese Hunde dort haben schon viel Glück gehabt, dass sie dort gelandet sind, aber es ist kein Ersatz für ein Zuhause in einer Familie, die sie liebt, es gut mit ihnen meint und für sie sorgt – ich wünsche mir, dass meine Bilder, die in Kürze auf der HP des Vereins zu sehen sein werden (www.vergessene-pfoten.de), einige Menschen bewegen, sich für einen dieser Hunde zu entscheiden und ihnen ein Zuhause zu geben und ihr Herz zu schenken – sie haben es alles so nötig und sie sind wirklich ALLE sehr sehr liebenswert!! Ich zeige Euch ein paar meiner Bilder – für einen kleinen Eindruck…

Es kann losgehen!

Es kann losgehen!

Tschüss Deutschland!

Tschüss Deutschland!

Gleich geht's runter…!

Gleich geht’s runter…!

Auf dem Weg in's Refúgio...

Auf dem Weg in’s Refúgio…

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150 € für die Hunde – DANKE allen Spendern!! (Danke Jochen für das Foto!)

Elvis

ELVIS!! ❤

Ist da was drin??

Huch!! 😉

Neugierig Begleitung :-)

Man ist dort nie allein 🙂

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Frechdachs „Regie“ – er ist soo schön!!

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Marga mit Zippi u. Zappi – 2 Kangalbrüder – traumhaft schöne Jungs!!

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Die Welpenbande 🙂

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Kerstin’s Zopf war heiß begehrt!!

Kangal

Wir mussten uns auch mal unterhalten 😉

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Einer aus der Welpengang

KURT

Kurt – der Hund mit den größten Pfoten dieser Welt 🙂

Spendenübergabe

Marga hat sich riesig über die Spende gefreut!!

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Marga und „ihre“ Hunde…

ZUHAUSE GESUCHT!!!

Hier braucht es keiner Worte… ZUHAUSE GESUCHT!!!

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Frühmorgens – die Hunde werden reisefertig gemacht!

Erica wird auch reisefertig angezogen!

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Jetzt wird’s ernst – die letzte Stunde in Spanien…

Rückfahrt zum Flughafen

Glücklich in HH gelandet 🙂

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Vielleicht wird es ja doch seine Familie!? 🙂