Die Zeit rennt…

Schon wieder 14 Tage liegt der letzte Eintrag hier zurück, irgendwie sind die Tage immer zu kurz, mir fehlt oftmals einfach die Zeit, Euch hier auf dem Laufenden zu halten… 

Aber heute möchte ich die neueste Aktion von tierpfoto hier vorstellen! Da mir der Tierschutz sehr am Herzen liegt, habe ich mir wieder etwas einfallen lassen, um ein bisschen Geld in die Kassen der „Vergessenen Pfoten“ (www.Vergessene-Pfoten.de) zu sammeln. Warum gerade dieser Verein? Ich habe überlegt, ob ich mal eine andere Organisation unterstütze, denn Hilfe wird überall benötigt, auch natürlich in hiesigen Tierheimen… Aber ich habe mich entschlossen, bei dieser Organisation zu bleiben. Als ich letztes Jahr nach Spanien geflogen bin, um dort die Hunde im Refugio zu fotografieren, habe ich mir selbst ein Bild machen können, habe die Menschen, die dort die Tiere versorgen, persönlich kennengelernt und auch hier in Deutschland kenne ich einige Vereinsmitglieder persönlich, kenne Hunde, die von dort kommen und hier und jetzt ein glückliches Leben führen und nicht zuletzt bin ich mit der 1. Vorsitzenden gut befreundet :-). Und so kann ich aus voller Überzeugung sagen, dass ich 100%ig sicher bin, dass das Geld wirklich an der richtigen Stelle ankommt und ich habe mit eigenen Augen gesehen, dass dort wirklich Hilfe benötigt wird! 

So – nun aber genug der Worte – hier kommt die Aktion für ALLE Tierschutzhunde – egal ob aus dem Ausland stammend oder aus hiesigen Tierheimen!! Natürlich bin ich standortgebunden, aber da wir im Juni eine Tour nach Bayern und NRW planen, kann ich in der Zeit auch dort Shootings anbieten! Also schnell weitersagen und vor allem: TERMIN MACHEN!!! Am besten telefonisch oder aber natürlich auch gern per mail! mail[at]tierpfoto.de

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Nach Berlin ging es nach Spanien…

Ich hatte Euch ja bereits im Vorfeld davon berichtet – das Tierschutzprojekt für den Verein „Vergessene-Pfoten e.V.“ war schon einige Monate geplant und am 6. Juni war es nun soweit – Kerstin und ich machten uns auf den Weg nach Andalusien…

Die 1. Hürde – das Einchecken mit viel zu schwerem Handgepäck (mein Fotorucksack lag „etwas“ über der erlaubten Grenze 😉 ) und das Aufgeben der Flugbox klappte problemlos und so blieb sogar noch Zeit für einen Kaffee vor dem Flug.

Auch in Malaga verlief alles problemlos, unser Leihwagen war von Kerstin bereits gebucht worden und so konnten wir gleich starten zu unserer 3-stündigen Fahrt durch das wunderschöne Andalusien! Überall blühten prachtvoll die Oleanderbüsche und wir sahen riesige (!) Sonnenblumenfelder! Kerstin fuhr bereits das 4. Mal in’s Refúgio und fand sogar ohne Hilfe in das abgelegene Tierheim (hier war jedes Navi hilflos 😉 ).

Wir wurden herzlichst empfangen von Iris und Jochen, ein deutsches Ehepaar – die zwei sind ebenfalls Mitglieder des Vereins und verbrachten dort ihren Urlaub, indem sie tatkräftig mit anpackten – toll, was Ihr dort geleistet habt! (Ich greif jetzt mal vor und verrate, dass die zwei mit 4 Pfoten wieder abreisten – wo 5 Hunde satt werden, findet auch eine 6. Seele noch einen Platz <3)

Ich weiß nicht, ob es mir gelingt, meine Eindrücke und Empfindungen hier widerzugeben – in dem Refúgio leben 100 Hunde, die alle ein Zuhause suchen, sie wurden zum Teil über den Zaun des Refúgios geworfen, auf der Straße aufgegriffen, abgegeben, irgendwo gefunden… oft verletzt, krank, hilfebedürftig…

Die Hunde leben in Gruppen zusammen, sind nacht in kleineren Zwingern im Hundehaus untergebracht, vor denen sich jeweils ein Außenzwinger befindet, der jederzeit zugänglich für die Hunde ist und den sie in der Regel für ihre Geschäfte nutzen. In den Innenzwingern (ich hasse dieses Wort, aber es fällt mir irgendwie kein anderes ein…) hat jeder Hund eine Kunststoffschale als Hundekörbchen, damit er nicht auf dem Betonboden schlafen muss.

Morgens kommen die fleissigen Helferlein und lassen die Hunde (in derselben Gruppenkonstellation) in Außenausläufe – hier können die Hunde spielen, raufen und haben natürlichen Boden unter ihren Pfoten. In der Zwischenzeit werden alle Innen- u. Außenzwinger gereinigt, mit Futter und Wasser neu versorgt und die Hunde – soweit notwendig – medizinisch versorgt. Und natürlich wird auch mal geknuddelt – aber leider fehlt hierfür viel zu oft die Zeit :-(.

Wir haben das alles am Freitag und Samstag von Beginn an morgens miterlebt und dann ging es in die Außengehege mit der Kamera – wir wurden bestürmt, angesprungen, geküsst, es wurde sehr um Streicheleinheiten und Aufmerksamkeit gebettelt – wer kann es ihnen verdenken…

Ich fotografierte, was die Akkus hergaben – oftmals gar nicht so einfach, wenn man von mehreren Hunden gleichzeitig bestürmt wird *lach*. Aber Kerstin gab alles und lenkte die Hunde so gut es ging ab, denn oftmals standen sie auch direkt vor der Linse – da ging dann nix mehr ;-). Perspektivisch war es alles andere als perfekt – aber unter den gegebenen Umständen gar nicht anders zu machen…

Am Freitag lernte ich dann auch Marga kennen, sie leitet das Refúgio und so freute ich mich, ihr die eingenommenen Spenden aus meiner Fotoaktion überreichen zu können – sie sagt allen ganz ganz herzlichen Dank – sie hat sich wirklich richtig doll gefreut!!!! Und ich kann Euch sagen – hier ist jeder Cent gut angelegt!

3 Hunde konnten wir mit nach D nehmen – Galga-Mädchen „Chapa“, Rauhaar-Podenco-Mädchen „Erica“ und Bodeguero „Santi“ – leider hat bisher nur Erica ein endgültiges Zuhause gefunden, Chapa und Santi sind in Pflegestellen untergekommen.

Es waren sehr ergreifende Tage für mich – während meines Aufenthaltes dort war ich sehr durch die Fotografie abgelenkt, als wir jedoch zuhause waren, holte mich vieles ein…

Diese Hunde dort haben schon viel Glück gehabt, dass sie dort gelandet sind, aber es ist kein Ersatz für ein Zuhause in einer Familie, die sie liebt, es gut mit ihnen meint und für sie sorgt – ich wünsche mir, dass meine Bilder, die in Kürze auf der HP des Vereins zu sehen sein werden (www.vergessene-pfoten.de), einige Menschen bewegen, sich für einen dieser Hunde zu entscheiden und ihnen ein Zuhause zu geben und ihr Herz zu schenken – sie haben es alles so nötig und sie sind wirklich ALLE sehr sehr liebenswert!! Ich zeige Euch ein paar meiner Bilder – für einen kleinen Eindruck…

Es kann losgehen!

Es kann losgehen!

Tschüss Deutschland!

Tschüss Deutschland!

Gleich geht's runter…!

Gleich geht’s runter…!

Auf dem Weg in's Refúgio...

Auf dem Weg in’s Refúgio…

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150 € für die Hunde – DANKE allen Spendern!! (Danke Jochen für das Foto!)

Elvis

ELVIS!! ❤

Ist da was drin??

Huch!! 😉

Neugierig Begleitung :-)

Man ist dort nie allein 🙂

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Frechdachs „Regie“ – er ist soo schön!!

Kangals

Marga mit Zippi u. Zappi – 2 Kangalbrüder – traumhaft schöne Jungs!!

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Die Welpenbande 🙂

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Kerstin’s Zopf war heiß begehrt!!

Kangal

Wir mussten uns auch mal unterhalten 😉

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Einer aus der Welpengang

KURT

Kurt – der Hund mit den größten Pfoten dieser Welt 🙂

Spendenübergabe

Marga hat sich riesig über die Spende gefreut!!

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Marga und „ihre“ Hunde…

ZUHAUSE GESUCHT!!!

Hier braucht es keiner Worte… ZUHAUSE GESUCHT!!!

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Frühmorgens – die Hunde werden reisefertig gemacht!

Erica wird auch reisefertig angezogen!

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Jetzt wird’s ernst – die letzte Stunde in Spanien…

Rückfahrt zum Flughafen

Glücklich in HH gelandet 🙂

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Vielleicht wird es ja doch seine Familie!? 🙂

Hilfsprojekt „Vergessene Pfoten“

>> Ein Tropfen auf den heißen Stein?

Ein Mann, der jeden Tag am Strand des Meeres spazieren geht, sieht eines Tages etwas seltsames in der Ferne: Ein Mensch scheint dort am Strand zu stehen und es sieht aus, als würde er tanzen. Als der er näher kommt, erkennt er, dass es ein anderer Mann ist, der sich immer wieder bückt und Seesterne vom Strand aufhebt, um sie ins Wasser zurück zu werfen. „Was machst du da?“, fragt er ihn, verwundert über dessen Anblick. „Die Seesterne – Die Flut spült sie an den Strand. Alleine kommen sie nicht zurück ins Wasser und müssen sterben.“, antwortet dieser. „Aber was soll das nützen? – Sieh doch, der ganze Strand liegt voll von ihnen. Es macht keinen Unterschied, ob du einige von ihnen zurückwirfst!“, entgegnet er verwundert. Der Mann bückt sich erneut und nimmt einen Seestern. Lange steht er stumm da, dann flüstert er ohne den anderen anzusehen: „Für diesen einen ist es ein Unterschied!“ <<

Ich freue mich über jeden, der mithilft – bitte sagt es weiter… und meldet Euch an für ein Fotoshooting – für einen guten Zweck! Und Ihr bekommt sogar noch Bilder geschenkt!!

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